• Johanna Pardo

Lass nicht zu, dass dein Leben dir deine Freude nimmt..




Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, während mein Herzschlag sich Tag für Tag erhöht. Ich kann es kaum beschreiben, was das so für ein bunter Mix an Gefühlen in mir sind. Glück. Demut. Stille. Aufregung. Verantwortung. Endlich. Halleluja.


Nach 5 Jahren ausprobieren, neu aufbauen, alles hinschmeißen und wieder von vorne, scheint nun ein Punkt erreicht zu sein, an denen sich meine Werte und Gaben treffen und Café trinken wollen.


In ein paar wenigen Tagen startet unsere erste Staffel #HeldinnenGeburt.


7 Wochen lassen wir uns in einem kleinen Kreis von Frauen, auf dieses Abenteuer ein: was passiert, wenn wir alles auf eine Karte legen, um die Heldin in uns noch mehr zu gebären und auch sichtbar zu machen?


Am 08.08.2020 haben wir das große Finale, an dem wir den ein oder anderen Image-Film der Frauen veröffentlichen werden.




Als ich mir vor 5 Jahren das erste Mal die Frage gestellt habe, was ich denn wirklich gut kann und was denn nur meine persönliche Aufgabe hier sei, war in mir eine gähnende Leere. Erschreckend. Die Fragen dazu haben mich Nächte gekostet – immer wieder dieses fucking Gedanken-Karussel das ganz munter hin und her hüpfte: „Was will ich denn nun machen kann? Was kann ich? Was will ich? Was will ich gar nicht?“


Es war zermürbend. Alle schienen zu wissen, was sie können und wollen, nur ich nicht. Vor lauter Grübeln und Nachdenken was es denn nun sein könnte, liief ich wie ein Katze im Kreis, meinem Schwanz hinterher. Ich war in Bewegung und kam keinen Schritt voran.




Dann las ich den schlauen Spruch, es wäre wichtig einfach nur der Freude zu folgen. Wie? So einfach? Ich meine, folgen wir nicht immer unserer Freude? Doch gemeint war, die Freude, die mir Herzklopfen bereitet. Tatsächlich stellte ich nach ein paar Beobachtungen fest, dass ich nicht all zu oft meiner tiefsten Freude folgte. War eben nicht drin. Keine Zeit und so.


Aber… versuchen könnte ich es ja schon.


Wann immer ich konnte, fragte ich mich dann: Was bereitet mir heute Freude? Mal kam am Ende ein Poetry Slam raus, mal eine Event-Reihe quer durch Deutschland, mal ein veganes Street Food Produkt, mal 100 Versionen meines Buches. Doch nichts schien mir dauerhaft so viel Freude zu machen, dass ich es bis ans Ende meines Lebens machen wollte, oder zumindest das Buch zu Ende schrieb.


Das machte mich innerlich irgendwie echt fertig. Auf der anderen Seite wurde es immer unmöglicher NICHT meiner Freude zu folgen. Ständig startete ich irgendwas cooles und hörte schon kurze Zeit später wieder auf, weil es mich schlicht langweilte..




Meine Freude ist einer der wichtigsten Wegweiser meiner Seele. Heute kann mich so wie ich bin, mehr und mehr annehmen. Das Ich, das ich heute bin, hat einfach kein Bock mehr auf eintönige und sich wiederholende Themen. Das Ich, das ich bin, möchte Spaß und Freude haben, vor allem Abwechslung und noch wichtiger, ich möchte Tiefgang, ich möchte neugierig verstehen lernen und aus vollem Herzen erschaffen und all das möchte ich, im Flow meines Menschseins, mit dir eher tanzen, als leben.


Ich finde ja, das ist nicht zu viel verlangt, oder? :)


Wie sehr habe ich gegen all diese Attribute in der Vergangenheit gekämpft, weil sie nicht meinem Bild eines erfolgreichen Menschen darstellten. Das ist doch kein Leben das realistisch ist.. Oder doch?




Die Entwicklung meines Online-Retreats ist so besonders, fast heilig, für mich, weil es die vollkommene Annahme und den Respekt vor mir selbst als Wesen darstellt. Vor meinen eigenen Grenzen, meinem Wissen und Nicht-Wissen.


Viele Elemente der letzten 5 Jahre (wie z.B. Comedy, Poetry Slam, Trance Tanz, etc.) finden jetzt dort eine Heimat und machen meine gesamte Message erst rund.


Gleichzeitig wird das Konzept des Online-Retreats auch mein Buch darstellen, dass sich gerade auf eine sehr leichte und schöne Art selbst schreibt – allein durch die Vorbereitung auf das Retreat.


Es fügt sich alles ineinander –

nur weil ich immer öfter meiner Freude gefolgt bin.


Unglaublich.


Wieviele Kämpfe habe ich geführt..

gegen all dem was gerade war..

nur weil ich nicht wusste,

dass es genauso so, einfach richtig war..




Ich verneige mich vor dem Leben..

vor dieser vollkommenen Präzision..

und für diese bedingungslose Liebe..




Und wenn es bei dir gerade so eine Phase ist,

möchte ich dir liebevoll zu rufen:


"Gib jetzt nicht auf. Mag sein, dass alles um dich herum wie ein einziger Chaos-Haufen aussieht und der Wald vor lauten Bäumen nicht zu erkennen ist, doch aus Lichtjahren von Kilometern entfernt betrachtet, macht das alles auf eine präzise Art und Weise Sinn.


Lass niemals zu,

dass dein Leben/Alltag

dir deine Freude nimmt..


<3


#nevergiveup #heldengeburt #heldinnengeburt #ready


17 Ansichten0 Kommentare