• Johanna Pardo

Selbstzweifel & Co.


Wenn es in dieser verrückten Zeit eine Sache gibt, die ich selbst beeinflussen kann, dann.. die Art wie ich mit mir selbst umgehe, wie ich z.B. mit meinen Selbstzweifel umgehe.

Hast du manchmal welche?


Ich hab mal wieder einen Podcast aufgenommen.


Ich erzähle dir von meinen Prozessen in den letzten 12 Monaten, von meinen Zweifel die mich manchmal besuchen und teile mit dir ein Zwiegespräch mit meinem Leben: https://anchor.fm/.../episodes/Selbstzweifel-und-Co-er80ob


Du wirst dich am Ende dieses Podcast ermuntert fühlen, die Gründe für deine Selbstzweifel nicht immer bei dir allein zu suchen und was du tun kannst, um anders mit deinen Selbstzweifel umzugehen.




Ich weiß und fühle, dass ich in der Lage sein könnte, vieles auf dieser Welt zu bewirken. Eigentlich hat das Leben mir dafür alles in die Wiege gelegt. Ich fühle dass es meine Aufgabe ist dieses Netzwerk in Gang zu bringen und ich weiß, dass ich die Aufgabe habe uns wieder zusammen zu führen. Ich habe mich lange dagegen gewehrt, gestrampelt und aufbegehrt. Ich weiß nicht wie das Leben auf solche Ideen kommen konnte. Ich habe nicht darum gebeten. Echt nicht. Warum kann ich nicht einfach Bäckerin sein und nachts Brötchen backen und fertig. Keinen weiteren Auftrag für dieses Leben. Ich hätte wirklich danke gesagt. Echt. Aber das hier, das hättet ihr zumindest mit ner Gebrauchsanweisung liefern können.


Ich fühle mich so oft, so gar nicht dazu bereit. Ja, ich habe gute Tage in denen ich wie eine leise Ahnung habe, dass da tatsächlich etwas großes auf mich und uns wartet, wenn ich genau in dieser Energie, die ich in diesem Moment fühle, BLEIBE. Oh hell yes. Dann habe ich Hoffnung, dass wir es gemeinsam rocken werden. Doch wir können uns nicht wahrhaftig verbinden, wenn wir nicht mit uns selbst verbunden sind. Wenn ich nicht mit mir verbunden bin, benutze ich dich nur für meine eigene Leere. Wie sagte ein Kurs in Wundern: „Es ist leicht Größe von Größenwahn zu unterscheiden, weil Liebe erwidert wird, Stolz aber nicht.“ Yes. Die liebe Liebe. Vor allem zu uns selbst.


Und dann kommen immer wieder diese Tage, an denen ich defintiv nicht mehr in dieser Kraft bin. Dann zweifel ich. An mich. An dich und an die perfekte Ordnung dieses Lebens. Ich liege am Boden und glaube an gar nichts mehr. Werden wir jemals wirklich checken wir wundervoll und wertvoll wir sind? Werden wir jemals wirklich den Krieg gegen uns selbst aufgeben können? Wir sind selbst unsere schlimmsten Feinde. Und werden wir jemals aufhören, aus einem Minderwert über uns selbst heraus, andere zu schmälern?


Werde ich es für mich checken? Plötzlich ist der Rucksack den du mir aufgetragen hast, so schwer, dass ich mich nicht in der Lage fühle ihn nur eine Sekunde weiter zu tragen. Warum ich? Warum nicht jemand anders? Die Idee ist doch jetzt im Feld, kann sie nicht jemand anderes verwirklichen? Können wir nicht morgens irgendwann wach werden und alles ist genauso, wie wir es visualisiert haben? Ich dachte Wunder sind möglich? Dann bitte. Ich bleib bis dahin hier unten liegen und wenn es so weit ist, weckst du mich, okay?




„Ich möchte dir nicht zu Nahe treten Johanna, aber deine Aufgabe ist ein Furz. Du machst sie selbst zur Last – weil du dich zu wichtig nimmst.“


„Ähm. What? Ich dachte ich soll mich selbstermächtigen und der ganze Scheiss! Und jetzt soll ich mich nicht zu wichtig nehmen oder was? Verpiss dich!“


„Ich liebe deine aufbrausende Art. Ja. Genau das sollst du. Beides.“


„Du weißt schon, dass das was du sagst, nicht sehr, äh, sagen wir mal gesund anhört. An sich glauben, an erster Stelle stellen und wichtig nehmen und gleichzeitig nicht wichtig nehmen. Hörst du dich eigentlich reden, oder was? Beides gleichzeitig? Wie soll das denn gehen?“


„Das Leben besteht aus Millionen paradoxen – nur weil das eine ist, darf das andere auch sein. Es ist nur eine andere Perspektive. Bei der einen Perspektive siehst du es eher auf irdischer Sicht. Dort ist absolut wichtig, dass du dich erhebst und erinnerst, wer du eigentlich bist.


Die Sonne geht auf und genauso frech unter, wie am letzten Tag und so wie sie es morgen machen wird. Es interessiert sie nicht, was du hier unten für ein Drama erlebst. Und sie wird jeden Tag, bis an dein Lebensende, aufgehen und untergehen. Auf einer höheren Ebene hat das keinen Einfluss, keine Bedeutung. Es ist einfach nur eine Erfahrung auf dieser Erde.


Auf irdischer Sicht, macht es durchaus Sinn, sich zu erheben. Sich selbst wieder zu achten und frieden zu schließen. Auf einer sprituellen Ebene, geht es darum euch wieder mit dem Energienetz zu verbinden, euch in die natürliche Ordnung des Universums einzufügen.


Der ganze Kampf, den du da führst und der den Rucksack nur so groß werden lässt, ist selbstgemacht. Der Rucksack ist weder schwer, noch belastend. Er gehört zu dir. Er ist ein Teil von dir. Du willst ihn nicht haben und stößt ihn immer wieder von dir weg. Du nimmst ihn als separaten Teil von dir wahr, der kaum zu tragen ist. Hör auf zu strampeln, dann wird’s einfach. Erst dann ermächtigst du dich wirklich. Weil du es einfach tust.


„Ich sag doch, ich bin was Besonderes. Ha.“


„Ja, dich gibt es wahrlich nur einmal auf diesem Planenten. Das ist absolut besonders und wunderschön. Ich verstehe deswegen nicht, warum du dafür kämpfen musst? Und gleichzeitig bist du nur ein Farbklecks auf einer viel größeren Leinwand. Zwischen Größenwahn und Größe ist ein schmaler Spalt. Größenwahn ist, wenn du glaubst du erlebst alles schöne, nur aufgrund deiner eigenen Willenskraft. Größe ist, wenn du weißt, dass alles schön ist, weil es das Leben in Liebe gibt.


Was wäre ein Baum, ohne Erde, Wind, Sonne, Würmer usw.? Er lebt nur, weil er Teil eines Organismus ist. Ein Baum nur für sich, ist kein Baum. Das ist einfach Holz. Totes Holz. Warum sollte das bei euch anders sein? Na klar kannst du dir alles künstlich erschaffen und viel Kraft oder Geld aufwenden, um das nötige Umfeld zu haben, dass dich wachsen und gedeihen lässt. Oder du erinnerst dich an deine ganz natürliche Rolle, an das was du gut kannst und zu dem das Leben selbst dich ausgebildet hat. Und das setzt du voller Hingabe ein. Das ist dein „Eintrittsgeld“ in eine neue Welt. Das was du am liebsten machst. Auf Seelenebene. Dir scheint es ja zum Beispiel nicht so schnell die Sprache zu verschlagen, hm? Gut. Setzt es ein. Setz es für ein größeres Anliegen ein, mit anderen gemeinsam. Mehr brauchst du nicht zu tun. Fühlt sich das schwer an?


„Nein, das wäre ziemlich cool sogar. Aber so ist es ja nunmal nicht in der Realität, oder? Nur vom Reden kann ich am Ende des Monats nicht meine Miete bezahlen. Ah, dieses Spiri-Gelaber immer.“


„Ja, na klar funktioniert es im Moment noch nicht. Weil ihr euch diese Hoheits-Inseln geschaffen habt, alleine kämpft und hadert und euch alles zukauft oder schwer erarbeitet, was ihr braucht. Der Baum geht zum Baumarkt und kauft sich Erde. So ungefähr.“


„Ha ha, der ist gut. Öhm. Was meinst du damit genau??“


„Ein Baum geht nicht zum Baumarkt, um sich Erde zu kaufen. Er würde gar nicht existieren ohne Erde. Ein Baum kann nur ein Baum werden, weil er sich im richtigen Umfeld dafür wieder findet und auf eine natürliche Art und Weise aus alles zugreifen kann, was er braucht, um zu wachsen und zu gedeihen.


Finde deinen Tribe. Ohne Erde, wäre der Samen eines Baumes, einfach nur ein Samen der gerade vertrocknet. Eure Depressionen steigen, weil ihr nicht mehr im Miteinander lebt. Such dir das Klima aus, dass dein Samen braucht, um zu wachsen. Das passiert ganz natürlich. Gib dich diesen Menschen hin und deine Selbstzweifel werden kleiner werden.


Es tut mir weh, dich immer da am Boden zu sehen und mitzubekommen, wie du mit dir haderst und dich bekämpfst. Auf einer höheren Ebene ist es scheiss egal was du machst. Die Sonne wird trotzdem aufgehen und wieder untergehen. Es hat keinen Impact. Du bist die einzige auf diesem unendlichen Universum die sich so fertig macht. Sonst niemand. Wirklich niemand.


Doch wenn du dich traust, dich so leben zu lassen, wie du gedacht bist, wird die Sonne länger leben, um es dir zu danken. Wenn du dich traust, dich anzuvertrauen, um Hilfe zu bitten, dich einzubringen, wirst du das materialisieren, wofür du auf diesen Planeten gekommen bist.


Liebe.

Einfach nur Liebe.


Dein Leben.“




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